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In Stabilitäts-Dimensionen liegt die Alpenrepublik vorne. Nachholbedarf gibt es weiterhin bei der Leichtigkeit, ein Unternehmen zu gründen.

Die Schweiz führt zum sechsten Mal in Folge den Global Innovation Index (GII) an. Die Cornell University, Insead und die World Intellectual Property Organization (WIPO) geben dieses Ranking heraus. Auf den Plätzen 2–10 folgen Schweden, UK, die USA, Finnland, Singapur, Irland, Dänemark, die Niederlande, Deutschland und Südkorea.

Im Gesamtranking erzielte Österreich den 20. Platz (2015: 18. Rang). Besonders stark ist das Land in den Kategorien Humankapital & Forschung (8. Platz) sowie Institutionen (14.). Anders bei der Markt-Versiertheit (29. Platz) u.a. mit den Sub-Themen „Einfachheit, einen Kredit zu bekommen“ (53.) und Investment (81).

Weltweit die Nummer 1 ist die Alpenrepublik bei einem Sub-Thema: den geringen Kosten bei betriebsbedingten Kündigungen. Platz 2 gibt es für die tertiäre Bildung, bei der politischen Stabilität den 3. Platz. Betreffend Forschung & Entwicklung erreicht Österreich bei den Unternehmens-Ausgaben den 6. Platz, bei den Brutto-Ausgaben den 7. Platz Diesen Rang gibt es auch für den positiven Ausblick beim globalen Unterhaltungs- und Medienmarkt beim gesetzestreuen Handeln der öffentlichen Organisationen („Rule of Law“) sowie bei Forschungs-Talenten in Unternehmen.

Österreich ist einer von fünfzehn europäischen Staaten unter den Top 25. In Nordamerika reihen sich die USA mit dem 3. Platz weit vor Kanada (15.), in Afrika liegen Mauritius (53) und Südafrika (54) vorne. In Lateinamerika führt Chila (44) vor Costa Rica (45). Dicht gedrängt und deutlich dahinter: Mexiko (61), Urugua (62) und Kolumbien (63), Brasilien kommt auf den 69. Rang. In Zentral- und Südasien führt Indien (66). Die Region Südostasien/Ozeanien führt Singapur (6) an, vor Südkorea (11), Hongkong (14) und Neuseeland (16).

Der GII will die vielfältigen Facetten von Innovation einfangen und Instrumente zur Verfügung stellen, die der Politik maßgeschneiderte Verbesserungen ermöglichen. 2016 umfasste der Index 128 Staaten, die 92,8 Prozent der Weltbevölkerung repräsentierten und 97,9 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts.

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