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In den mehr als 60 österreichischen Clustern geht der Trend zur verstärkten themenübergreifenden Vernetzung und zu einem höheren Anteil von Forschung und Entwicklung.

Einem APA-Artikel zufolge nehmen die Cluster-Kooperationsprojekte, an denen keine forschenden Einrichtungen beteiligt sind, deutlich ab. Sowohl die Unternehmen als auch die Wissenschaftler gehen stärker aufeinander zu. Auch die übergreifende Vernetzung steigt, d.h. Kooperationen über Branchengrenzen hinweg.  Die Cluster sehen sich als Übersetzer/-innen zwischen beiden Seiten.

Beim Thema Kooperationen sehen die Cluster-Vertreter/-innen die Schwierigkeit weniger bei der Einstellung, als vielmehr bei der Kooperation. Es sei schwierig, am Anfang zum gleichen Zeitpunkt eine ausreichende Anzahl an Unternehmen und Forschern an einen Tisch zu bringen, gemeinsame Interessen zu wecken und Kompromisse bei den weiteren Schritten zu finden.

Die „Clusterländer“ Österreichs sind Oberösterreich, die Steiermark und Niederösterreich. Bis zur Etablierung eines solchen Netzwerks vergehen rund drei Jahre, da gegenseitiges Vertrauen entwickelt werden muss. Gestartet wird meist mit kleineren Projekten, die Intensivität steigt sukzessive. Das Wirtschaftsministerium interpretiert die steigenden Mitglieder-Zahlen der heimischen Cluster als Zeichen, dass diese mit der Arbeit der Netzwerk-Drehscheiben zufrieden sind. Die 2008 gestartete Clusterplattform hätte sich zu einem wichtigen Instrument entwickelt, um Kooperationen zwischen Clustern zu initiieren, Kompetenzen zu vertiefen und Forschung und Innovation voranzutreiben.

An den rund 60 österreichischen Clustern sind über 7.000 Unternehmen beteiligt.

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