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Wichtigstes Herkunftsland von Investitionen in Österreich war Deutschland. Die österreichischen Firmengelder flossen 2015 vor allem nach Kroatien.

Mit EUR 11,2 Milliarden betrugen die heimischen Direktinvestitionen im Ausland laut Wirtschaftsministerium im Jahr 2015 fast das Dreifache des Wertes 2014. Wichtigste Zielregionen waren die 13 neuen EU-Mitgliedsstaaten mit EUR 3,0 Milliarden (27,0 Prozent). Unter den Ländern setzte sich Kroatien (EUR 1,319 Milliarden) vor Rumänien (EUR 1,254 Milliarden) und die Vereinigten Arabischen Emirate (EUR 851 Millionen). Dahinter folgen Italien (EUR 840 Millionen), Belgien (EUR 658 Millionen), China (EUR 657 Millionen), Deutschland (EUR 586 Millionen), Serbien (EUR 468 Millionen), Bosnien-Herzegowina (EUR 460 Millionen) und Luxemburg (EUR 457 Millionen). Die USA liegen mit EUR 452 Millionen erst auf dem elften Platz der größten Empfänger-Destinationen österreichischer Investitionen.

Die passiven Investitionen, d.h. Gelder, die 2015 nach Österreich flossen, betrugen EUR 3,5 Milliarden (rund die Hälfte des Jahresergebnisses 2014). Wichtigste Herkunftsregion waren die EU-28. Deutschland war mit EUR 2,2 Milliarden Spitzenreiter, gefolgt von Luxemburg (EUR 2,0 Milliarden) und Russland (EUR 1,2 Milliarden). Aus den USA wurden EUR 3,7 Milliarden Desinvestitionen verzeichnet.

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