Print Friendly

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OCED) präsentiert seit 2011 alle zwei Jahre den Better Life Index (BLI). In der ersten Publikation lag Österreich an der 14. Stelle, 2015 auf dem 17. Platz. 2016 wurde Österreich auf dem 15. Rang eingestuft.

Für den BLI werden nicht nur die materiellen Lebensbedingungen (z.B. BIP) herangezogen, sondern soziale, ökologische und ökonomische Kriterien kombiniert. Elf Lebensbereiche stehen im Fokus:  Wohnverhältnisse, Beschäftigung, Bildung, Zivilengagement, Lebenszufriedenheit, Work-Life-Balance, Einkommen, Gemeinsinn, Umwelt, Gesundheit und Sicherheit. Hohe Wirtschaftsleistung allein reicht nicht für einen Spitzen-Wert.

Bei Sicherheit und Beschäftigung konnte die Alpenrepublik punkten, betreffend der anderen Kriterien lagen sie meist im OECD-Durchschnitt.

Die Österreicher/-innen bewerteten ihre Lebenszufriedenheit mit 7,1; der OECD-Schnitt liegt bei 6,5. Länder mit einem deutlich niedrigeren Wert liegen meist auch bei Beschäftigungsniveau und Lebenserwartung am Ende des Rankings.

Führend im Index sind die skandinavischen Länder. Dahinter rangieren die Schweiz, Neuseeland, Kanada und Australien.

Weitere Informationen