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Eine finnische und eine österreichische Einheit operieren ab Dezember von Wien aus.

Seit 6. Dezember 2016 sind die LUKOIL Lubricants Europe Oy, Finnland, und die LUKOIL Lubricants Europe GmbH, Österreich, unter dem hiesigen Namen verschmolzen. Die österreichische Einheit tritt die Rechtsnachfolge der finnischen an. Mit der Zusammenlegung der Kräfte und Expertise will der russische Erdöl-Konzern das Geschäft und die Präsenz in Europa stärken. Zusätzlich soll der Merger auch die Produktivität steigern und zur Harmonisierung der Werte und Standards führen. Insgesamt will Lukoil damit den Zufriedenheitsgrad der Partner/-innen erhöhen.

Stichwort Standards: Im Oktober verkündete das Unternehmen, dass alle Produktionsstätten die ISO 14001 Umweltmanagement-System-Zertifizierung erhalten hätten, ebenso die OHSAS 18001-Zertifizierung (Occupational Health- and Safety Assessment Series). Dies sei, so Lukoil, ein Muss für Schmiermittel-Zulieferer von europäischen Original Equipment Erzeugern/-innen (OEM).

Der russische Konzern ist in Wien mit mehreren Headquarters vertreten, neben Lukoil Lubricants auch mit Lukoil International und Licard Euro Services (Tankstellenverrechnung). Weltweit produziert Lukoil rund 1 Million Tonnen Öle und Schmierstoffe in neun Werken: In Russland, Weißrussland, Österreich, Finnland, Rumänien und der Türkei; damit verbunden sind 20 weitere Werke weltweit. Im Heimatmarkt Russland ist Lukoil der größte Erzeuger, der 40 Prozent der lokalen Schmiermittel herstellt. Weltweit zählt das Unternehmen Eigenangaben zufolge zu den zehn Marktführern/-innen.