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Das Global Liveability Ranking 2016 reiht die österreichische Hauptstadt auf den zweiten Platz hinter Melbourne.

140 Städte verglich das Economist Intelligence Unit in dreißig Bereichen. Dazu zählen Gesundheitsversorgung, Umwelt, Infrastruktur oder das Bildungs- und Kulturangebot. Am besten schnitt Melbourne ab, dahinter liegt Wien. Am dritten Platz liegt Vancouver, am vierten Toronto; Calgary und Adelaide teilen sich den 5. Platz. Nur zwei weitere europäische Städte erreichten die Top 10: Helsinki (9. Platz) und Hamburg (10.).

Ein Muster, das die Studienautoren/-innen entdeckten: Am besten liegen mittelgroße Städte in reicheren Ländern.

Unter den schlechtgereihtesten Städten finden sich solche in Krisengebieten: Das Schlusslicht ist Damaskus mit 30,2 Punkten von 100. Auch Kiew, die einzige europäische Stadt unter den schlechtesten 10, laboriert an geringeren Punkten aufgrund des Russlandkonflikts – obwohl die ukrainische Hauptstadt z.B. bei Gesundheitsversorgung oder Bildung besser liegt. Nahezu ein Fünftel aller Städte verloren Punkte im Global Liveability Ranking wegen vermehrter Instabilität. Paris zählt dazu ebenso wie Atlanta, San Francisco oder Chicago.

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