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Fotocredit: Rainer Mirau

Am 6. April 2017 erfolgte im Beisein von Bundeskanzler Christian Kern und Finanzstadträtin Renate Brauner der Spatenstich für eine neue biopharmazeutische Produktionsanlage von Boehringer Ingelheim in Wien-Meidling. Für das Projekt wurde eine Summe von fast 700 Mio. Euro bereitgestellt. Das ist die größte Einzelinvestition in der Geschichte des Unternehmens.

„Diese Investition ist ein nachhaltiges Bekenntnis der Unternehmensleitung, das den Standort Wien auf Jahrzehnte absichert “, so Philipp von Lattorff, Generaldirektor Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna. Mit der neuen Fertigungsanlage wird Wien neben Biberach (Deutschland), Fremont (USA) und Shanghai (China) weltweit der vierte Standort des Unternehmens zur Herstellung von Biopharmazeutika auf Basis von Zellkulturen sein.

Das Regional Center Vienna ist für das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten sowie Tierarzneimitteln von Boehringer Ingelheim in Österreich sowie in mehr als 30 Ländern der Region Mittel- und Osteuropa, Zentralasien, der Schweiz und Israel verantwortlich. Darüber hinaus wird von Wien aus die gesamte klinische Forschung der Region gesteuert. Wien ist Zentrum für Krebsforschung sowie Standort für biopharma­zeutische Forschung, Entwicklung und Produktion im Konzern. Auch in der Grundlagenforschung engagiert sich Boehringer Ingelheim und ist hier mit dem Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie Wien (IMP) vertreten. Insgesamt erzielte das Regional Center Vienna im Geschäftsjahr 2016 Gesamterlöse in Höhe von EUR 821,5 Mio. und beschäftigte in der Region Mittel- und Osteuropa 3470 Mitarbeiter, davon 1629 in Österreich.