Print Friendly, PDF & Email

Bei den europäischen Patentanmeldungen 2016 erreichte die Alpenrepublik europaweit den 9. Platz: Österreichische Unternehmen und Forscher brachten in diesem Jahr 2.040 Patente beim Europäischen Patentamt ein, das sind um 2,6 Prozent mehr als 2015.

Die meisten Anmeldungen – 25 Prozent – stammten aus den USA (40.076 Anmeldungen). Innerhalb Europas führte Deutschland mit 17 Prozent (25.086). Japan reihte sich mit 13 Prozent (21.007) auf den dritten Platz, dahinter Frankreich mit 7 Prozent (10.486). Jeweils fünf Prozent stammten aus der Schweiz (7.293) und China (7.150). Bei vier Prozent hielten die Niederlande (6.889) sowie Südkorea (6.825).

Bei den Patentanmeldungen pro Kopf lag die Alpenrepublik auf dem siebenten Rang (234,2/Kopf). Hier führte die Schweiz (891,6/Kopf), ihr folgten die Niederlande (404,8/Kopf), Schweden (359,8/Kopf), Dänemark (333,8/Kopf), Finnland (330,7) und Deutschland (310,8).

Innerhalb Österreichs verzeichneten Wien, Oberösterreich und die Steiermark die meisten Anmeldungen. Die Steiermark verbuchte auch die stärkste Dynamik mit plus 25,5 Prozent. Aktivstes heimisches Unternehmen war der Wiener Kunststoffhersteller Borealis.

Weitere Informationen