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Österreich verbesserte seine Position im Standortranking des Weltwirtschaftsforums: Nach Platz 23 im Jahr 2015 und Platz 19 im vergangenen Jahr rückte Österreich heuer auf Rang 18 vor.

Der jährlich erscheinende Bericht untersucht die entscheidenden Faktoren, die zu Produktivität und Wohlstand eines Landes und damit zu seiner Wettbewerbsfähigkeit beitragen. Im neunten Jahr in Folge belegt die Schweiz den Spitzenplatz, knapp vor den USA und Singapur. Weitere G20-Staaten in den Top 10 sind Deutschland (5), Großbritannien (8) und Japan (9). China ist das erfolgreichste BRICS-Schwellenland und rückt einen Platz vor auf Rang 27.

Die Rangliste der Wettbewerbsfähigkeit des Global Competitiveness Report basiert auf dem Global Competitiveness Index (GCI) – dem Wettbewerbsfähigkeitsindex des Weltwirtschaftsforums, der 2005 zum ersten Mal vorgelegt wurde. Der GCI bewertet die Gesamtheit der Institutionen, politischen Maßnahmen und Faktoren, die das Produktivitätsniveau eines Landes bestimmen. Dazu werden vorwiegend durch Managerbefragungen länderspezifische Daten in 12 Kategorien (den „Säulen der Wettbewerbsfähigkeit“) erhoben. Die Säulen sind: Institutionen, Infrastruktur, makroökonomische Bedingungen, Gesundheit und Schulbildung, Hochschul- und Berufsausbildung, Effizienz des Gütermarkts, Effizienz des Arbeitsmarkts, Entwicklung des Finanzmarkts, technologischer Standard, Marktgröße, Unternehmenskultur sowie Innovation.

Österreich punktete vor allem in den Bereichen Gesundheit, Bildung, technologischer Standard und Infrastruktur. Wettbewerbshemmend sind die Marktgröße, die Entwicklung des Kapitalmarkts und die Arbeitsmarkteffizienz.

Den gesamten Bericht zum download gibt es hier.

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