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Österreich verbesserte sich im EU-Innovationsanzeiger vom zehnten auf den siebenten Platz. Schweden ist unverändert an der Spitze. Den schnellsten Innovationszuwachs verzeichneten laut EU-Kommission die Länder Litauen, Malta, die Niederlande, Österreich und Großbritannien.

Während die ersten sechs EU-Länder als “Innovationsführer” die Spitze des Scoreboards darstellen, führt Österreich als Siebenter die darauf folgende Gruppe der “starken Innovatoren” an. Schlusslichter sind Rumänien und Bulgarien.

Beim Vergleich der EU-Mitgliedstaaten mit anderen europäischen Ländern und Nachbarländern zeigt sich, dass die Schweiz nach wie vor das innovativste Land in Europa ist. Island, Israel und Norwegen sind starke Innovatoren und liegen über dem EU-Durchschnitt, Serbien und die Türkei sind mäßige Innovatoren, und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien sowie die Ukraine sind bescheidene Innovatoren.

Weltweit gesehen ist die EU weniger innovativ als Australien, Kanada, Japan, Südkorea und die Vereinigten Staaten. Die Leistungsunterschiede gegenüber Kanada und den Vereinigten Staaten sind im Vergleich zu 2010 geringer geworden, gegenüber Japan und Südkorea jedoch gestiegen. Japan hat seine Leistung gegenüber der EU um das Dreifache verbessert und Südkorea um mehr als das Vierfache. Die EU liegt bei der Leistung weiterhin vor China. Dieser Vorsprung verringert sich jedoch zunehmend, denn Chinas Leistung wächst sieben Mal schneller als die der EU. Der Leistungsvorsprung der EU gegenüber Brasilien, Indien, Russland und Südafrika ist erheblich.

Das “European Innovation Scoreboard” erscheint seit 2001 jährlich und vergleicht die Innovationskraft der EU-Länder anhand von 27 Einzelkriterien wie Bildungsniveau, Patentanmeldungen, wissenschaftliche Publikationen oder dem Anteil innovativer Produkte an der Wirtschaftsleistung.

Weitere Details zum Innovationsranking:

http://ec.europa.eu/growth/industry/innovation/facts-figures/scoreboards_de

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