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Am Mittwoch, 5.4.2017, gab der Konzern laut „Die Presse“ bekannt, dass künftig das gesamte Zentral- und Osteuropa-Geschäft von der Zentrale in Wiener Neudorf aus gelenkt wird. Das österreichische Headquarters sei damit für 30 Prozent des Gruppenumsatzes und 44 Prozent des Gewinns verantwortlich.

In Zahlen bedeutet das: 16 statt knapp 13 Milliarden Euro Umsatz, 4000 statt 3600 Filialen in 10 Ländern und 80.000 statt 70.000 Mitarbeiter unter einem Schirm, da nun nicht nur die Fäden der Ketten Billa, Merkur, Adeg und Bipa nahe Wien zusammenlaufen, sondern auch die von Diskonter Penny.

2017 will Rewe sein neues, 800 Mio. Euro schweres Investitionsbudget zu einem Drittel in Österreich ausgeben. Neben Bipa hat Rewe dabei das Onlinegeschäft im Fokus. Der Umsatz werde heuer auf 40 Millionen Euro wachsen. Ende Mai eröffnet Rewe in Inzersdorf das erste Lager für den Billa-Online-Shop im Großraum Wien.