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Österreich verliert im IMD-Wettbewerbsranking einen Platz und liegt nun an 25. Stelle. An der Spitze liegen unverändert Hongkong und die Schweiz, gefolgt von Singapur und der USA, die in diesem Ranking die Plätze tauschten. Die Niederlande verbesserten sich vom 8. auf den 5. Platz.

Österreich lag 2015 auf Platz 26, verbesserte sich im vergangenen Jahr auf den 24. und liegt nun auf dem 25. Platz. Ausschlaggebend für die schlechtere Platzierung sind laut Expertenmeinungen einige Sonderfaktoren, wie die Verlagerung des Osteuropageschäfts der UniCredit von Wien nach Mailand. Allein dadurch reduzierten sich die Direktinvestitionen um zehn Milliarden Euro. Traditionell gute Werte gibt es in den Bereichen Infrastruktur, Gesundheit, Umwelt und Bildung. Negativ wirken sich vor allem das niedrige Pensionsalter und die hohe Steuerlast aus. Zum ersten Mal wurde heuer auch die digitale Wettbewerbsfähigkeit gesondert erhoben. Hier liegt Österreich deutlich besser, nämlich auf Platz 16.

Zwei Drittel der Studienergebnisse basieren auf Daten und Fakten, ein Drittel auf einer Befragung von rund 6.000 Managern.

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