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In dem heuer bereits zum 30. Mal erstellten IMD World Competitiveness Ranking konnte sich Österreich gleich um 7 Plätze verbessern und belegt nun Rang 18. Im Vorjahr lag Österreich auf dem 25. Platz.

Die fünf wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften der Welt bleiben die gleichen wie im Vorjahr, aber ihre Reihenfolge ändert sich: Die USA kehren auf den ersten Platz zurück, gefolgt von Hongkong, Singapur, den Niederlanden und der Schweiz.

Die verbleibenden Plätze in den Top 10 sind größtenteils von den nordischen Ländern besetzt: Dänemark, Norwegen und Schweden belegen Platz 6, 8 und 9. Die Vereinigten Arabischen Emirate (7.) und Kanada (10.) schließen die Spitze der Rangliste.

Andere leistungsstarke Volkswirtschaften sind in diesem Jahr noch weiter vorangekommen. Vor allem Österreich (18.) und China (13.) verbessern ihre Positionen deutlich um jeweils sieben und fünf Plätze. Professor Arturo Bris, Direktor des IMD World Competitiveness Center, sagt: “Wirtschaftswachstum, Reduzierung der Staatsverschuldung und erhöhte Produktivität der Unternehmen brachten Österreich weiter nach vorne. Im Fall von China stärken Investitionen in physische und immaterielle Infrastruktur sowie die Verbesserung einiger institutioneller Aspekte wie des Rechts- und Regulierungsrahmens dessen Leistungsfähigkeit.”

Das IMD World Competitiveness Center, eine Forschungsgruppe an der IMD Business School in der Schweiz, veröffentlicht seit 1989 jährlich die Rangliste. Sie erstellt sie mit 258 Indikatoren. “Harte” Daten wie nationale Beschäftigungs- und Handelsstatistiken werden doppelt so gewichtet wie die “weichen” Daten einer Meinungsumfrage, die die Wahrnehmung von Themen wie Korruption, Umweltbelangen und Lebensqualität in der Wirtschaft misst. In diesem Jahr werden 63 Länder eingestuft.

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