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Laut aktuellem Deloitte US/EU M&A Report ist die Anzahl der US-Käufe in Österreich in den vergangenen fünf Jahren stark gestiegen. Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate beträgt 21%. 2017 wurden 15 österreichische Unternehmen von US-Firmen übernommen. Für den Zeitraum 2013-17 liegen die USA mit insgesamt 49 Zukäufen auf Rang drei, knapp hinter der Schweiz mit 50 Transaktionen, Deutschland belegt mit 134 Übernahmen Platz eins.

Besonders beliebt waren dabei innovative Betriebe aus dem Tech-Bereich. „Die Innovationskraft heimischer Unternehmen und die strategisch günstige Lage im Zentrum Europas machen Österreich für US-amerikanische Investoren interessant“, betont Andreas Hampel, Senior Manager bei Deloitte Österreich.

Neben der guten Konjunktur in Europa zählt der technologische Wandel zu einem der größten Deal-Treiber. Die Unternehmen sind bei M&A-Aktivitäten vor allem an Übernahmekandidaten aus den Bereichen Technologie und Industrie interessiert. „Die fortschreitende Digitalisierung erhöht den Innovationsdruck in allen Branchen. Durch Akquisitionen holen sich Unternehmen deshalb verstärkt neues Technologie-Know-how. Lücken im Produktportfolio können so schnell geschlossen werden“, erklärt dazu Hampel.

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