29.07.2010 / 09:20
Regionspräsident Renzo Tondo und LH Dörfler setzen aktive
Nachbarschaftspolitik mit vielen Projekten fort
Landeshauptmann Gerhard Dörfler und der
Präsident der autonomen Region Friaul-Julisch Venetien, Renzo Tondo,
bekräftigten gestern, Mittwochabend, die Fortsetzung einer aktiven
Nachbarschaftspolitik und die Umsetzung vieler gemeinsamer Projekte
im Interesse der beiden Länder und ihrer Menschen. Auch die Euregio
"Senza Confini" (Kärnten, Friaul-Julisch Venetien und Veneto) soll
durch konkrete Projekte vorangetrieben werden, bekannten Dörfler und
Tondo ihren klaren Kurs.Tondo war auf Einladung von Landeshauptmann Dörfler zu Gast in
Kärnten. Dem Regionspräsidenten wurde der Wörthersee via Motorboot
(ab Velden) und dann das Megaevent Beachvolleyball vor Ort näher
vorgestellt. Mit "Mister Beachvolleyball" Hannes Jagerhofer wurde
auch gleich ein persönlicher Kontakt geknüpft. Denn Jagerhofer werde
in die Konkretisierung eines grenzüberschreitenden Tourismusprojektes
zwischen Kärnten und Friaul-Julisch Venetien eingebunden sein, sagte
Dörfler. Gemeinsame Gespräche dazu sollen im September beginnen. Die
beiden Regierungschefs einigten sich darauf, ein Paket an Interreg-
und Infrastrukturprojekten, vom Sport bis zum Tourismus,
voranzubringen.
"Es wird keinen Plöckentunnel geben", teilte Landeshauptmann Gerhard
Dörfler nach dem Gespräch mit Renzo Tondo mit. Damit sei die
Diskussion um einen möglichen Plöckentunnel beendet. Ein solches
Projekt komme weder für Kärnten noch für Friaul-Julisch Venetien in
Frage.
Weiters wurde klargestellt, dass in Friaul-Julisch Venetien auch kein
Atomkraftwerk gebaut wird. Nachdem es hier keinen Standort für ein
solches Kraftwerk gebe, entbehre die gespielte Aufgeregtheit mancher
Grünorganisationen jeglicher Grundlage, so Dörfler.
Weiters gab der Landeshauptmann bekannt, dass Präsident Renzo Tondo
als Ehrengast zum diesjährigen Jubiläum "90 Jahre Kärntner
Volksabstimmung" eingeladen sei und am 8. Oktober beim Festakt im
Wappensaal des Landhauses auch als Festredner mitwirken werde.
Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/13/aom
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OTS0040 2010-07-29/09:20

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