10.03.2010 / 09:43
Allianz 2009: Erfolg "made in Austria"
Die Allianz in Österreich wird heuer 150 Jahre alt:
eineinhalb Jahrhunderte Profitabilität und Innovation für die Kunden.
Und auch im schwierigen Jahr 2009 konnte das Unternehmen mit Bedacht
auf Sicherheit das Ergebnis verbessern und seine Eigenkapitalbasis
weiter stärken.Die Allianz in Österreich wurde 1860 gegründet und positioniert
sich seit nunmehr 150 Jahren unter den Top-Anbietern im Markt. "Wir
haben 2009 ein weiteres Jahr Erfolgsgeschichte geschrieben und sind
gesund aufgestellt", sagte Allianz Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfram
Littich am Mittwoch vor Journalisten. Das um fast ein Viertel
gesteigerte Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) zeige,
dass man auch als ausschließlich in Österreich tätiger Versicherer
Geld verdienen kann. Die Allianz beweise es nachhaltig: "Erfolg 'made
in Austria' ist machbar!", so Littich.
Auf gutem Kurs
Möglich war das durch das konsequente Festhalten am
eingeschlagenen Sicherheitskurs, denn das Jahr 2009 gestaltete sich
alles andere als einfach. Der unvermindert harte Preiswettbewerb
drückte die Prämieneinnahmen in der Kfz-Versicherung um vier Prozent
auf 389,2 Millionen Euro, der übrige Bereich Schaden-Unfall
verzeichnete dagegen mit 459,1 Millionen Euro ein leichtes Plus von
0,75 Prozent. In der Lebensversicherung ging nach dem durch
Einmalerläge stark getriebenen Jahr 2008 das Volumen um 3,0 Prozent
auf 447,2 Millionen Euro zurück, die Krankenversicherung legte jedoch
um 5,9 Prozent auf 43,3 Millionen Euro zu. In Summe wurde mit einer
abgegrenzten Bruttoprämie von 1.338,8 Millionen Euro um 1,8 Prozent
weniger eingenommen. "In Zeiten wie diesen haben wir beim Volumen
lieber einen Gang zurückgeschaltet - und dafür bei Sicherheit, dem
Zubau von Mitarbeitern sowie in der Qualität der direkten
Kundenbetreuung kräftig Gas gegeben", erklärte Littich.
Schaden im Griff
Die sorgfältige Risikoselektion der vergangenen Jahre, die
effiziente Rückversicherung und die dadurch optimierte
Portfolio-Struktur machten sich auf der Leistungsseite einmal mehr
bezahlt. Die von schweren Unwettern heimgesuchten Kunden erhielten
von der Allianz mit 85,4 Millionen Euro zwar um 38 Prozent mehr an
Schadenzahlungen als 2008; die Aufwendungen in Schaden-Unfall stiegen
insgesamt um 10,8 Prozent auf brutto 635,9 Millionen Euro - unterm
Strich gingen die Aufwendungen nach Rückversicherung jedoch abermals
zurück: um 5,3 Prozent auf 462,8 Millionen Euro. "So sind wir für
unsere Kunden ein nachhaltig starker Partner, und die Auswirkungen
der Unwetter auf unser Ergebnis bleiben dennoch überschaubar. Wir
haben den Schaden im Griff", schilderte der Allianz Chef. Die
Aufwendungen für Versicherungsfälle im Bereich Krankenversicherung
lagen mit 24,6 Millionen Euro um 0,4 Prozent unter dem
Vorjahresniveau, die Auszahlungen in der Lebensversicherung mit 340,4
Millionen Euro um 0,3 Prozent.
Starkes Ergebnis trotz Unwettern
Auch die Ergebnisentwicklung unterstreiche die Richtigkeit der
gewählten Strategie, so Littich. Denn das versicherungstechnische
Ergebnis blieb trotz der schweren Unwetterschäden mit 53,7 Millionen
Euro nur 9,8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Und die Combined Ratio
sei mit 95,9 (2008: 94,1) Prozent im Konzern- und Branchenvergleich
unverändert ein Spitzenwert. Bei der Veranlagung habe die Allianz den
Aufwind an den Märkten geschickt genutzt und das
nichtversicherungstechnische Ergebnis auf 40,5 Millionen Euro um
107,2 Prozent gesteigert und somit mehr als verdoppelt. Für das
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) bedeutet das eine
Verbesserung um 23,4 Prozent auf 100,1 Millionen Euro, und für den
Jahresgewinn nach Steuern sogar ein Plus von 28,4 Prozent auf 81,6
Millionen Euro.
Bestes Rating der Branche
Davon wird die Dividende auf 42,2 (20,1) Millionen Euro
aufgestockt. "Aber der Löwenanteil von mehr als 54 Millionen Euro
geht in die weitere Stärkung unserer Eigenmittel", betonte Littich.
Diese nehmen damit um 6,6 Prozent auf 878,7 Millionen zu, und eine
Solvabilität von 128 Prozent zeigt für die Gruppe eine deutliche
Übererfüllung der gesetzlichen Vorgaben. Auch das von Standard &
Poor's mit AA ermittelte Rating ist nach wie vor das beste aller
österreichischen Versicherungen und unterstreicht die nachhaltige
Stabilität der Allianz. Die Verzinsung des Eigenkapitals (ROE) liege
bei 8,8 (11,5) Prozent in der Sach- und 13,0 Prozent in der
Lebensgesellschaft - dies sei im Branchenvergleich ein Vorzeigewert;
die Rendite auf das risikoadjustierte Kapital (RORAC) betrage analog
16,6 bzw. 31,1 Prozent.
Ja zu "A"
"Damit ist bewiesen: Man kann aus dem österreichischen Markt gut
leben", sagte Littich. Doch sei das vermutlich auch die Folge des
klaren Bekenntnisses der Allianz zum Markt Österreich. Der vor zehn
Jahren gestartete österreichische Weg der Neustrukturierung sei schon
geraume Zeit Best-Practice-Modell im internationalen Allianz Konzern
und mittlerweile auch Vorbild für die heimische Branche. "Dabei
konnte die Produktivität pro Mitarbeiter um zwei Drittel gesteigert
werden", resümierte der Allianz Chef: Die Allianz habe damit
Arbeitsplätze in Österreich gehalten bzw. geschaffen und so den
Standort gestärkt.
5,1 Millionen Euro Investition in Vertrieb
Im laufenden Jahr 2010 sollen 250 Mitarbeiter im Vertrieb
aufgenommen und die Qualifizierungsoffensive konsequent fortgesetzt
werden. "Die Qualität der Beratung und des Verkaufsgesprächs machen
zukünftig den Unterschied", so Littich, "für die Ausbildung der
Mitarbeiter im Vertrieb haben wir deshalb 5,1 Millionen Euro
budgetiert". Basierend auf einer nachhaltigen Geschäftsausrichtung
und Risikopolitik rechnet er eher mit einem Halten der Marktanteile
und peilt ein weiteres Gewinnwachstum an: "Im Jubiläumsjahr 2010
wollen wir den Jahresgewinn auf über 100 Millionen Euro und das EGT
auf 120 Millionen Euro steigern."
Nachhaltiges Wirtschaften ist für die Allianz ein wesentliches
Grundprinzip ihres Handelns - und das gleich in mehrfacher Hinsicht:
als Risikomanager und Risikoträger, als Investor am Kapitalmarkt und
auch als Arbeitgeber, der zur volkswirtschaftlichen Wertschöpfung
beiträgt. Mit dem Beitritt zur WWF Climate Group Austria hat die
Allianz Gruppe in Österreich dieses Anliegen bekräftigt und sich zur
Einsparung von 20 Prozent ihrer CO2-Emissionen bis 2010 verpflichtet:
"Denn es geht nicht nur darum, Profit zu machen, sondern auch zu
erklären, wie und womit Gewinne erwirtschaftet wurden. Darin haben
wir Erfahrung", so Littich abschließend.
Rückfragehinweis:
Dr. Marita Roloff
Unternehmenskommunikation
Allianz Gruppe in Österreich
Hietzinger Kai 101-105
1130 Wien
Tel: 01/878 07 - 80690, Fax: - 40261
E-Mail: marita.roloff@allianz.at
Internet: http://www.allianz.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/396
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OTS0051 2010-03-10/09:43

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