30.07.2010 / 14:28
Greenpeace-Wanderung gegen Atomkraft
Zehn AktivistInnen von Greenpeace wandern von 1. bis
8. August am Friedensweg an der österreichisch-italienischen Grenze.
Anlass für diese Wanderung geben die Pläne des italienischen
Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi, wieder in die Atomenergie
einzusteigen. Auch die österreichische Bevölkerung ist von diesem
Vorhaben unmittelbar betroffen. Denn ein möglicher Standort für ein
neues Atomkraftwerk befindet sich in Chioggia, nur wenige Kilometer
von Venedig und rund 160 Kilometer von der österreichischen Grenze
entfernt. Auf ihrem Marsch auf dem Karnischen Höhenweg werden die
Umweltschützer Aufklärungsarbeit leisten und die Wanderer über die
nukleare Zukunft Italiens informieren.Wann: Sonntag, 1. August bis Sonntag 8. August 2010
Wo: von Sillian (Osttirol) nach St. Lorenzen (Kärnten)
Italien hat sich 1987 nach dem schweren Reaktorunfall in
Tschernobyl per Volksentscheid dafür ausgesprochen, künftig auf
Atomenergie zu verzichten. Berlusconi will sich nun über den Willen
der Bevölkerung hinwegsetzen und plant den Bau neuer Atomkraftwerke.
Eines davon soll in unmittelbarer Nähe zu den beliebten
Urlaubsstränden von Jesolo, Caorle, Lignano oder Bibione entstehen.
"Die Gefahr, die von Atomkraftwerken ausgeht, kennt keine Grenzen.
Berlusconi plant den Wiedereinstieg Italiens in die Atomkraft gegen
den Willen der italienischen und österreichischen Bevölkerung.",
erklärt Niklas Schinerl, Anti-Atom-Sprecher von Greenpeace.
Rückfragehinweis:
Roland Kellner, Greenpeace-Aktivist
Tel.: +43 699 10 96 53 34 (vor Ort)
Melanie Beran, Pressesprecherin Greenpeace
Tel.: +43 664 612 67 18 (in Wien)
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/99/aom
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OTS0163 2010-07-30/14:28

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