Ziel der von September bis Dezember 2009 von Wietasch & Partner durchgeführten Untersuchung, war die Ermittlung der Wichtigkeit von „International Dynamics“ oder das Niveau des professionellen Managements bei der internationalen Marktbearbeitung. Befragt wurden 142 Führungskräfte aus Deutschland, Österreich, Spanien, Italien, Rumänien, Serbien, Slowenien, der Slowakei, Mexiko und Russland.
Laut den Ergebnissen sind viele HR-Ressourcen in der internationalen Marktbearbeitung ungenutzt. 78,1 Prozent der befragten Entscheidungsträger sind auf internationalen Märkten unterwegs und demnach mit überregionalen Themen konfrontiert. Dennoch gleichen nur 41,1 Prozent die eigenen Unternehmens- bzw. Managementkompetenzen mit den internationalen Anforderungen ab. Davon geben nur 16,7 Prozent an, dass sie eine eigene Organisationsanalyse vor Übernahme eines neuen Unternehmens durchführen. Weiters denken bei Auslandsübernahmen bzw. -Zukäufen nur 45,2 Prozent der Entscheidungsträger an den Einfluss internationaler Spielregeln auf das Geschäftsergebnis und nur die Hälfte aller Befragten erachtet es als notwendig, vor einem internationalen Markteintritt die Sprache des jeweiligen Landes zu können.
Die Ergebnisse zeigen, dass „International Dynamics“ künftig eine wichtige Herausforderung für Headquarters-Manager sein werden. Die international tätigen Entscheidungsträger müssen verstärkt versuchen, die notwendigen internationalen Handlungskompetenzen als Qualitätssicherung der länderübergreifenden Marktbearbeitung einzurichten bzw. zu erweitern. Das Implementieren von professionellen Management- & Leadership-Instrumenten ist laut Studienergebnisse eine wichtige kostensparende Strategie, vorhandene Potenziale optimal auszuschöpfen.